Grüne Partei 42 lehnt die Änderung des Bebauungsplans Kattenberg ab

Im letzten Bauausschuss wurde die Änderung des Bebauungsplanes für den Kattenberg beraten. Unsere Ratsgruppe GRÜNE PARTEI 42 wird diese Änderung ablehnen.

Denn, entgegen den ursprünglichen Planungen, sollen nun anstatt ursprünglich geplanten niedrigeren Mehrparteienhäusern und Reihenhäusern, vier weitere Gebäude der gleichen Bauart entstehen, wie sie gerade fertiggestellt werden.

Das heißt, es gibt mehr Bauvolumen zulasten der Grünflächen. In der Folge würde das Ortsbild in der näheren Umgebung negativ beeinträchtigt werden und den planerischen Ansätzen der Erstplanung widersprechen.

„Dem Rat war es bei der damaligen Aufstellung des  ursprünglichen Bebauungsplans wichtig, den Parkcharakter des gesamten Baugrundstücks zu erhalten und vor diesem Hintergrund auch die Grünfläche als Übergangsbereich zwischen Stadtgarten und Kattenberg festzulegen“ so Sabine Seifarth, Fraktionsvorsitzende und Vorsitzende des Bauausschusses. Und zitiert weiter aus der Begründung: „Des Weiteren war planerische Absicht, dass auch die Bewohnerinnen und Bewohner der oberen Geschosse von den zurückliegenden Stadtvillen einen Blick zum Stadtgarten und zum Rammelsberg haben sollten“.

Der Erhalt der Grünfläche als Übergangsbereich zwischen intensiven und dominanten mehrgeschossigen Wohngebäuden und Stadtpark, sollte weiterhin Anliegen von Rat und Verwaltungsspitze sein.

Holger Fenker merkt für die Fraktion an: „Uns ist es wichtig klarzustellen, dass es bei der Ablehnung nicht um eine Reaktion auf den Umgang des Bauherrn mit den vorhandenen Bäumen auf dem Baugrundstück geht, über das die GZ ja ausführlich berichtet hat.“

Giovanni Graziano führt fort: „Auch geht es vordergründig nicht darum, dass es sich bei der geplanten zusätzlichen Verdichtung um hochpreisigen Wohnraum handelt, wo doch gerade in Goslar auch in zentrumsnaher Lage für Durchschnittsverdiener bezahlbarer neuer Wohnraum fehlt und auch gewünscht bzw. gefordert war. Es geht uns vor allem um das Erscheinungsbild rund um diese zentrale städtische Grünfläche und die ernstzunehmenden Bedenken der betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner.“

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