Wir wünschen uns Ratssitzungen in besten Händen!
Die Stadt Goslar hat vor ca. einem Jahr ziemlich erfolgreich damit begonnen Übertragungen der Ratssitzungen live zu streamen. Dies soll - unserer Meinung nach - durch die Übertragung mit Hilfe von Gebärdensprache verbessert werden. Mit diesem Schritt soll die Stadt ihrem Auftrag zur Gewährleistung von Barrierefreiheit nachkommen und Diskriminierung abbauen.
„Es ist von entscheidender Bedeutung, dass alle Bürger:innen die Möglichkeit haben, an politischen Entscheidungsprozessen teilzuhaben“, erklärt Sebastian Wirth für die Ratsgruppe GRÜNE PARTEI 42. „Durch die Übertragung unserer Ratssitzungen in Gebärdensprache schaffen wir eine inklusive Plattform, die es Gehörlosen und schwerhörigen Menschen ermöglicht, sich aktiv an der Meinungsbildung zu beteiligen.“
Ratssitzungen sind geprägt von wichtigen Debatten, die das Leben in der Stadt maßgeblich beeinflussen. Umso wichtiger ist es, Barrieren abzubauen und sicherzustellen, dass niemand aufgrund von Kommunikationshindernissen ausgeschlossen wird. „Wir orientieren uns an erfolgreichen Beispielen, wie sie bereits im Deutschen Bundestag und in Städten wie Jena, München, Gelsenkirchen und Dresden umgesetzt werden. Man muss aber oftmals gar nicht in die großen Städte schauen, sondern findet schon kleinere Städte die ihre Ratssitzungen auch in Gebärdensprache übertragen“, so Giovanni Graziano. „Diese Städte haben gezeigt, dass es möglich ist, politische Teilhabe für alle zu gewährleisten. - das ist wichtig!“
Die digitale Übertragung der Ratssitzungen in Gebärdensprache wird nicht nur die Integration von Menschen mit Hörbehinderungen fördern, sondern auch das Bewusstsein für die Bedürfnisse dieser Gruppe in der Gesellschaft stärken. „Wir möchten, dass alle Menschen in Goslar die Möglichkeit haben, sich über wichtige Themen zu informieren und ihre Stimme zu erheben“, betont Giovanni Graziano.
Die Stadt Goslar möge die Umsetzung dieses Antrags zeitnah realisieren und die Bürgerinnen und Bürger über die Fortschritte informieren. „Wir sind überzeugt, dass dieser Schritt ein wichtiger Beitrag zur Barriere-Minimierung und zur Förderung der Teilhabe aller Menschen in unserer Stadt ist“, fügt Sebastian Wirth hinzu.